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Marktkirche (Hannover)
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Die evangelisch-lutherische Marktkirche St. Georgii et Jacobi ist die älteste der drei Pfarrkirchen in der Altstadt von Hannover (die beiden anderen sind Aegidienkirche und Kreuzkirche). Die Hallenkirche mit ihrem 97 Meter hohen Turm gehÜrt zu den Wahrzeichen Hannovers. Die Marktkirche ist die Predigtkirche des Landesbischofs der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und des Stadtsuperintendenten des Kirchenkreises Hannover (bis Juni 2024: Stadtkirchenverband Hannover), der die erste Pfarrstelle innehat. Sie ist Kirche des Rates der Stadt Hannover und des niedersächsischen Landtages.
Contents
⢠Geschichte
⢠Beschreibung
⢠Hochaltar
⢠Sonstiges
⢠Orgeln
⢠Glocken
⢠ĂuĂeres
⢠Umgebung
⢠Sage
⢠Patronat
⢠Geistliche
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Belege
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Geschichte
Von einem romanischen Vorgängerbau, der um 1125 an gleicher Stelle entstand und erstmals 1238 unter dem Namen St. Georgii erwähnt wird, wurden im Jahr 1952 Fundamente bei Ausgrabungen entdeckt. Bereits 1340 wurden die ersten farbig verglasten Fenster fertiggestellt; von 1342 datiert die Bezeichnung als ecclesia Sanctorum Jacobi et Georgii. Jakobus, der im Mittelalter sehr populäre Schutzpatron der Pilger und Kaufleute (spanisch: Santiago), und der Heilige Georg, einer der 14 Nothelfer und bekannt als legendärer DrachentĂśter, sind die Namenspatrone der Kirche. Von 1344 ist ein Spendenaufruf an die BĂźrger zum Kirchenbau Ăźberliefert, 1347 begann man, das Fundament des Turms zu errichten. Zwei Jahre später wurde die Genehmigung zum Abriss des alten Kirchenbaus (um den herum man die neue Kirche errichtete) gegeben. Um 1360 erfolgte die Kirchenweihe. Im Jahre 1368 wurde wegen Not- und Pestzeiten und daraus resultierendem Geldmangel der Bau des Kirchturms unterbrochen. UrsprĂźnglich steiler geplant, erhielt die Turmspitze nun einen Dachreiter in Form des verkleinerten Abbilds des Turmes selbst. Das fĂźr die Aufrichtung des Dachstuhls Ăźberlieferte Datum 1388 wurde dendrochronologisch (Fälldaten 1385â1388) bestätigt.
Nach dem 14. Jahrhundert wurde an der Nordseite der Kirche ein heute verschwundener kleiner Anbau errichtet, der als âGerkammerâ (Sakristei) benutzt wurde. Daran westlich anschlieĂend bestand seit 1510 die grĂśĂere und etwas jĂźngere ehemalige Sankt Annenkapelle, auch Sodensche Kapelle genannt.cite-ref-1[1]
Von 1852 bis 1855 wurde das Kircheninnere unter Leitung von Ludwig Droste restauriert, neu bemalt und ausgestattet, wobei der Duve-Altar spurlos verschwand. Bei zwei Luftangriffen auf Hannover während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche im Juli und Oktober 1943 bis auf die AuĂenmauern und die Säulen zerstĂśrt. Der Ăźberwiegende Teil des Dachstuhls blieb jedoch erhalten. Der Wiederaufbau erfolgte 1946â1952 durch die Huta Hoch- und Tiefbau nach Plänen des Architekten Dieter Oesterlen, wobei der Ziegelstein im Inneren vollständig freigelegt wurde.
Beschreibung
MaĂe, Material und Raumform
⢠Länge der Kirche (einschlieĂlich Turm): 61,50 m
⢠Gesamtbreite: 26,60 m
⢠TraufhÜhe: 19 m
⢠HÜhe des Turms: 97,26 m (mit Wetterhahn genau 98 m)
⢠Breite des Mittelschiffs: 8 m, der Seitenschiffe je 5,40.
Das Material ist Ăźberwiegend roter Backstein. Sockel, Gesimse, Westportal und Mauerecken des Turms bestehen aus Sandstein. Die dreischiffige Halle von fĂźnf Jochen Länge ist im deutlich grĂśĂeren Hauptchor mit einem 7/10-Polygon, in den Seitenapsiden mit einem 5/10-Polygon geschlossen. Als Vorbild dafĂźr wird die Wiesenkirche in Soest genannt, auch der mächtige Westturm steht in der Tradition westfälischer Vorbilder (z. B. die TĂźrme der Pfarrkirchen in Salzkotten und Geseke), während fĂźr das Langhaus mit seinen von DienstbĂźndeln umstandenen Rundpfeilern auf St. Johannis in LĂźneburg verwiesen wird.cite-ref-2[2]
Unter den groĂen Bauten der norddeutschen Backsteingotik ist die Marktkirche das sĂźdlichst gelegene Beispiel.
Hochaltar
Das Retabel des Hochaltars war ursprĂźnglich ein DoppelflĂźgelaltar. Der Altar, entstanden um 1480, wurde 1663 beim Einbau des (von Johann Duve gestifteten) Barockaltars in die Aegidienkirche verbracht. Von dort gelangte er 1856 bei der Renovierung der Aegidienkirche ins Welfenmuseum, blieb deshalb im Zweiten Weltkrieg (bis auf die äuĂeren FlĂźgel) unzerstĂśrt und befindet sich seit 1952 wieder in der Marktkirche.
Bei geĂśffneten FlĂźgeln ist in 21 aus Lindenholz geschnitzten Szenen die Passion Jesu nach graphischen Vorbildern Martin Schongauerscite-ref-3[3] zu betrachten. Am unteren Rand befinden sich Medaillons der ProphetenkĂśpfe, dabei fällt als âkulturhistorisches Kuriosumâ (U. MĂźller) der Erzvater Jakob mit Brille (vierter von links) auf. Die AuĂenseiten der gemalten InnenflĂźgel (die AuĂenflĂźgel sind bis auf Reste zerstĂśrt) zeigen Szenen aus Leben und Martyrium der beiden Kirchenpatrone Jakobus und Georg.
Sonstiges
⢠Um 1500 entstanden vermutlich in Hildesheim die beiden in den SeitenchÜren aufgestellten Taufbecken aus Messing. Das auf fßnf LÜwen ruhende im rechten (sßdlichen) Chor stammt aus der 1943 zerstÜrten Aegidienkirche.
⢠Besonders reizvoll sind die Farbverglasungen in den drei Üstlichen Fenstern des Hauptchors. Von den 30 Scheiben des mittleren Chorfensters stammen 20 mit ihren Märtyrerszenen noch aus dem 14. Jahrhundert (um 1370), sie gehÜren zu den bedeutendsten in Norddeutschland. Andere sind aus verschiedenen Fenstern hierher versetzt oder stammen aus den Restaurierungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Zwei Fenster schuf das Atelier Alexander Linnemann und Otto Linnemann aus Frankfurt.
⢠Im Jahr 1624 war der Knopf und Wetterhahn auf dem Kirchturm durch Wind und Wetter so beschädigt, dass er erneuert werden musste. 1702 wurde die Turmspitze mit Kupfer belegt und ein neuer Hahn aufgesetzt, der aber im darauffolgenden Jahr wieder herunterfiel. Erst 1705 wurde abermals ein neuer Hahn aufgesetzt.
⢠Beim Wiederaufbau entstand im Tiefgeschoss der BĂśdekersaal, der Gemeindesaal, der nach Senior Hermann Wilhelm BĂśdeker, Marktkirchenpastor 1825â1875, benannt wurde. Hier sind auch die Kirchenfundamente zu sehen, die, wie man beim Wiederaufbau feststellte, mehr als drei Meter in die Tiefe reichen.
⢠Im BĂśdekersaal findet sich aus der Zeit des DreiĂigjährigen Krieges eine Gedenktafel fĂźr 21 bei Hainholz gefallene BĂźrger; die Tafel lieĂ Pastor David Meyer anfertigen.cite-ref-david-meyer-4-0[4]
⢠Im Jahr 2017 beschloss der Kirchenvorstand, das Angebot einer Schenkung des Altbundeskanzlers Gerhard SchrĂśder in Form eines von Markus LĂźpertz gestalteten 13 Meter hohen Reformationsfensters anzunehmen.cite-ref-5[5] Nach einem vom Erben des Architekten des Kirchenwiederaufbaus angestrengten Rechtsstreit um das Urheberrecht wurde 2021 vor dem Oberlandesgericht Celle ein Vergleich erzielt, der den Einbau des 150.000 Euro teuren Buntglasfensters ermĂśglicht.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] Im März 2022 verschob der Kirchenvorstand den Einbau des Fensters auf unbestimmte Zeit. Als Grund wurde die Haltung des Altkanzlers zum russischen Ăberfall auf die Ukraine und seiner unzureichenden Distanzierung vom russischen Präsidenten Putin genannt.cite-ref-8[8] Am Reformationstag 2023 wurde das Fenster schlieĂlich bei einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht.cite-ref-9[9]
Orgeln
Erste Hinweise auf eine Orgel in der Marktkirche finden sich in Quellen fĂźr das Jahr 1403; das Instrument muss an der Seite der St.-Annen-Kapelle im nĂśrdlichen Seitenschiff gestanden haben. Eine erste Orgel auf der Westempore der Marktkirche wurde in den Jahren 1589â1594 erbaut, begonnen durch die Orgelbauer Henning Henke und Severin Krosche aus Hildesheim, fertiggestellt durch den Orgelbauer Andreas de Mare. Im Laufe der Jahre wurde dieses Instrument mehrfach ergänzt und umgebaut, u. a. durch die Orgelbauer Conrad Abt (Minden), Adolph Compenius und Friedrich Besser (Braunschweig). Im Jahre 1733 wurde das Instrument durch den Hoforgelbauer Christian Vater aus Hannover umfassend repariert und vergrĂśĂert.
Von 1852 bis 1855 wurde die Marktkirche umgebaut. In der Turmhalle wurde ein ZwischengewÜlbe mit einer neuen Empore eingezogen. Auf dieser Empore errichtete der Orgelbauer Eduard Meyer (Hannover) ein neues Instrument in einem neogotischen Gehäuseprospekt. In dem Instrument, das 46 Register hatte, wurde Pfeifensubstanz aus dem bisherigen Instrument wiederverwendet. 1893 wurde die Orgel von der Orgelbaufirma Furtwängler & Hammer umgebaut und erweitert, und 1940/41 im Sinne der Orgelbewegung umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde dieses Instrument weitgehend zerstÜrt und 1946 beim Wiederaufbau der Kirche beseitigt.cite-ref-10[10]
Hauptorgel
Die heutige groĂe Orgel befindet sich an der RĂźckwand des sĂźdlichen Seitenschiffs der Marktkirche. Sie geht zurĂźck auf ein Instrument, das in den Jahren 1953â1954 von den Orgelbaufirmen Emil Hammer Orgelbau (Hannover) und Rudolf von Beckerath Orgelbau (Hamburg) mit 61 Registern auf vier Manualen und Pedal erbaut wurde. Der von Dieter Oesterlen entworfene Orgelprospekt mit seinen geschwungenen Linien im Nierentisch-Design steht unter Denkmalschutz. Bereits kurz nach Einweihung zeigten sich erste Probleme mit dem technischen Zustand; das Instrument erwies sich als anfällig und reparaturbedĂźrftig, so dass bereits in den 1960er Jahren erste Planungen hinsichtlich einer grĂźndlichen Ăberarbeitung begannen. In den 1970er Jahren wurde das Instrument durch die Orgelbaufirma Rensch (Lauffen/Neckar) umgebaut; Veränderungen wurden nicht nur im technischen Bereich durchgefĂźhrt, sondern die Disposition wurde im franzĂśsisch-symphonischen Sinne verändert. Trotzdem verschlechterte sich der Zustand des Instrumentes weiter, so dass Ende der 1990er Jahre mit Planungen zum Um- bzw. Neubau begonnen wurde.
In den Jahren 2007 bis 2009 wurde das Instrument durch Orgelbau Goll (Luzern) im Oesterlen-Prospekt und unter Wiederverwendung von ca. 50 % des Pfeifenmaterials technisch und klanglich neu gebaut. Es hat heute 64 Register, darunter 39 Register, die teilweise oder ganz aus dem Pfeifenmaterial der Vorgängerorgel bestehen. Die Spieltrakturen sind mechanisch. Das Instrument verfßgt ßber eine doppelte (mechanische und elektrische) Registertraktur.cite-ref-11[11]
⢠Koppeln: I/II, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P
⢠Anmerkungen
H = Register aus vorhandenem Pfeifenmaterial
cite-note-principal-rp-121. ab Gis, CâG RohrflĂśte 8Ⲡ& Quintadena 8Ⲡzusammen.
cite-note-nasat-rp-132. Câf0 gedeckt, ab fis0 offen.
cite-note-doppelfl-te-hw-143. CâH gemeinsam mit Bordun 8â˛, ab fis0 doppelt labiert.
cite-note-cornet-hw-154. ab g0.
cite-note-principal-maris-sw-165. ab c0, unterschwebend.
cite-note-vox-coelestis-sw-176. ab c0.
cite-note-traversfl-te-sw-187. ab c1 Ăźberblasend.
cite-note-flauto-amabile-ew-198. Câf0 gemeinsam mit Holzgedackt 8â˛.
cite-note-fernfl-te-ew-209. CâH gemeinsam mit Salicet 4â˛, ab c1 Ăźberblasend.
cite-note-untersatz-p-2110. CâE akustisch aus 102/3Ⲡ+ Subbass 16â˛, FâH gedeckter 32â˛, ab c0 Oktavextension aus Subbass 16â˛.
cite-note-violonbass-p-2211. ab c0 Oktavextension aus Violon 8â˛.
cite-note-kontraposaune-p-2312. CâH mit halber Becherlänge, ab c0 Oktavextension aus Posaune 16â˛.
Chorensemble-Orgel
2008 wurde die sog. Chorensemble-Orgel auf der Turmempore eingeweiht, erbaut durch Eule Orgelbau Bautzen. Die Orgel hat 15 Register (darunter zwei Transmissionen) auf zwei Manualwerken und Pedal, und ist in Anlehnung an franzĂśsische Chororgeln des 19. Jahrhunderts disponiert. Das Instrument hat mechanische Spieltrakturen und elektrische Registertrakturen.cite-ref-24[12]
⢠Koppeln: II/I (auch als Superoktavkoppel), I/P, II/P
cite-note-musizier-2513. Umfang: H, Câc4, umschaltbar von 440 Hz auf 415 Hz.
Italienische Orgel
Seit 2003 befindet sich in der Marktkirche die sog. Italienische Orgel, ein Instrument, das 1780 von dem Orgelbauer Fabrizio Cimino geschaffen wurde und im Jahre 2003 in der Marktkirche Hannover aufgestellt wurde. 2007 wurde das Instrument durch den Orgelbauer JĂśrg Bente (Helsinghausen) und den Kunstrestaurator Paul-Uwe Dietzsch (Worpswede) restauriert. Die Orgel hat 7 Register auf einem Manualwerk (CDEFGA-c3: Principale 8', Ottava 4', Decimaquinta 2', Decimanona 1 1â3', Vigesima seconda 1', Voce umana, Flauto a Duodecima 2 2â3'). Das Pedal (CDEFGABH) ist angehängt. Das Instrument ist mitteltonig auf 440 Hz gestimmt. Die Windversorgung erfolgt Ăźber zwei Keilbälge, die im Untergehäuse untergebracht sind, und sowohl mittels eines elektrischen Gebläses, als auch manuell bedienbar sind.cite-ref-26[13]
Glocken
Das Geläut der Marktkirche ist nach dem Geläut des Hildesheimer Domes und des Braunschweiger Domes das drittgrĂśĂte in Niedersachsen und besteht aus elf Kirchenglocken.cite-ref-27[14] Die groĂe Christus- und Friedensglocke selbst ist die grĂśĂte Glocke Niedersachsens und erklingt nur an Festtagen und zu besonderen Anlässen.cite-ref-28[15]
Der GroĂe David war ursprĂźnglich von Pastor David Meyer fĂźr die Kreuzkirche gestiftet worden und gelangte erst nach dem Zweiten Weltkrieg in die Marktkirche.cite-ref-david-meyer-4-1[4]cite-ref-29[16] Auch die Georgenglocke und die grĂśĂere Viertelstundenglocke gehĂśrten ursprĂźnglich zur Kreuzkirche. Die ausfĂźhrliche Läuteordnung teilt jeder Kirchenjahreszeit und den einzelnen Festtagen verschiedene Glockenkombinationen (Motive) zu. Ferner sind drei Uhrschlag-Glocken in der Turmlaterne vorhanden.
| Nr. | Name | Gussjahr | GieĂer, Gussort | Durchmesser (mm) | Gewicht (kg) | Schlagton |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Christus- und Friedensglocke | 1960 | Friedrich Wilhelm Schilling , Heidelberg | 2460 | 10360 | e 0 +2 |
| 2 | GroĂer David | 1650 | Ludolph Siegfriedt , Hannover | 1830 | 3800 | a 0 Âą0 |
| 3 | Marienglocke | 1951 | Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg | 1600 | 2462 | h 0 +2 |
| 4 | Georgenglocke | 1653 | Ludolph Siegfriedt, Hannover | 1470 | 1800 | cis' |
| 5 | Vaterunserglocke | 1951 | Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg | 1370 | 1380 | d' |
| 6 | Morgenglocke | 1959 | Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg | 1180 | 1050 | e' |
| 7 | Jakobusglocke | 1951 | Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg | 1050 | 623 | fis' |
| 8 | Taufglocke | 1951 | Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg | 880 | 358 | a' |
| 9 | Ewigkeitsglocke | 1959 | Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg | 780 | 340 | h' |
| 10 | Liedglocke | 1951 | Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg | 700 | 237 | cis'' |
| 11 | Thomasglocke | 1733 | Thomas Riedeweg , Hannover | 660 | 140 | dis'' |
| I | Stundenglocke | 1672 | Ludolph Siegfriedt, Hannover | 1140 | 680 | d' |
| II | GroĂe Viertelstundenglocke | 1654 | Ludolph Siegfriedt, Hannover | 1030 | 644 | e' |
| III | Kleine Viertelstundenglocke | 1722 | Thomas Riedeweg, Hannover | 1080 | 515 | f' |
ĂuĂeres
⢠An drei Giebeldreiecken des Turms sind Zeichen angebracht: an der Ostseite ein umgedrehtes Pentagramm (DrudenfuĂ), an der Nord- und SĂźdseite je ein Hexagramm (Davidschild).cite-ref-30[17]
⢠Das Bronzeportal des Westeingangs (des heutigen Haupteingangs) schuf 1959 Gerhard Marcks. Es zeigt unter dem Motto discordia et concordia (Zwietracht und Eintracht) unter dem zweistämmigen Lebensbaum menschliche Grundsituationen, wobei der Bildhauer auch nicht die unmittelbare Vergangenheit Deutschlands aussparte, wie man an den Szenen mit Galgen und Panzer, einem Naziredner, Leichenbergen und brennenden Häusern sieht. Ăber allem erscheint im oberen Feld der auferstehende Christus. Das Portal ist eine Stiftung der Stadt Hannover zum 600-jährigen Bestehen der Marktkirche.
⢠Ăber dem Westportal sind auf den Ecken die Skulpturen der Namenspatrone der Marktkirche zu sehen: links der Heilige Georg, der DrachentĂśter, und rechts der Heilige Jakobus mit dem Pilgerstab, beides SchĂśpfungen des Braunschweiger Bildhauers JĂźrgen Weber (1992).cite-ref-31[18] Von den Skulpturen der beiden Heiligen, die frĂźher dort standen, wurde Jakobus im Zweiten Weltkrieg zerstĂśrt und Georg im linken (nĂśrdlichen) Chor angebracht.
⢠AuĂen am ehemaligen SĂźdportal sind in der HĂśhe zwei Sonnenuhren zu sehen: rechts oben eine von 1555, links am Pfeiler die sogenannte Kanonialuhr mit Gebetszeitenangabe, die wahrscheinlich aus der Bauzeit der Kirche stammt. Damit dĂźrfte diese Sonnenuhr die älteste Uhr Hannovers sein.
⢠Die beiden Skulpturen an den Seiten des Kirchturms stammen von dem hannoverschen Bildhauer Carl Dopmeyer und stellen an der Nordseite Hermann Wilhelm BÜdeker und an der Sßdseite Martin Luther dar.
⢠Die Epitaphien und Grabplatten (innen und auĂen) stammen Ăźberwiegend aus dem 16./17. Jahrhundert. In der Marktkirche liegen u. a. Antonius Corvinus (â 1553), der Reformator Niedersachsens, und der auf dänischer Seite kämpfende Reitergeneral Hans Michael Elias von Obentraut (gefallen 1625 bei Seelze), den man frĂźher als historisches Urbild des Deutschen Michels ansah.
⢠DarĂźber hinaus findet man auch heute noch Grabplatten und Epitaphe von BĂźrgermeistern und Honoratioren der Stadt Hannover. Beispiele sind etwa Hans Blome d. J.cite-ref-32[19] und Franz von Wintheim. Diese wurden in der Marktkirche bestattet. Später wurden Grabplatten und Epitaphe innerhalb der Kirche an andere Wände im Innen- und AuĂenbereich verbracht. Das Epitaph des Franz von Wintheim befand sich frĂźher in der Nikolaikapelle und wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg in die Marktkirche versetzt.cite-ref-33[20]
Umgebung
Auf dem Marktplatz, zwischen Marktkirche und Altem Rathaus, fand am 26. Juni 1533 das historische Ereignis statt, das man als Beginn der Reformation in Hannover bezeichnen kann: der Schwur der versammelten BĂźrgerschaft unter ihrem âWorthalterâ Dietrich Arnsborg. Diese Szene wurde von Ferdinand Hodler in seinem Wandgemälde EinmĂźtigkeit (1913) im Hodler-Saal des Neuen Rathauses von Hannover festgehalten.
Seit etwa 1850 findet der Weihnachtsmarkt Hannover im historischen Altstadtkern rund um die Marktkirche statt. Wegen seines stimmungsvollen Ambientes in StraĂenzĂźgen mit Fachwerkhäusern gilt er mit seinen etwa 120 Ständen als touristische Attraktion. 2007 verzeichnete er rund 1,5 Millionen Besucher.
Einige Schritte vom Westportal entfernt in Richtung der KramerstraĂe sowie der KnochenhauerstraĂe gibt es ein Kreuz im Pflaster. Von diesem Standpunkt aus bietet sich der Vierkirchenblick auf die TĂźrme der Marktkirche, der Aegidienkirche, der Kreuzkirche und der Neustädter Kirche. Diese Stelle galt schon vor 300 Jahren als eines der sieben Wahrzeichen der Stadt Hannover, die die wandernden Handwerksburschen kennen mussten.
Sage
Einer Sage nach ßberlebte ein Chorknabe den Sturz vom Kirchturm der Marktkirche. Er war zusammen mit einem anderen Chorknaben auf den Turm gestiegen, um den Turmwächter zu besuchen. Auf dem Turm entdeckten sie ein Dohlennest mit fßnf Eiern, das sie plßndern wollten. Hierzu verwendeten sie ein Brett, das der eine Junge festhielt, während der zweite ßber das Brett das Nest erreichen wollte. Noch während der Kletterei brach unter den Jungen ein heftiger Streit ßber die Aufteilung der Eier aus, in dessen Verlauf der Junge auf dem Brett mit den Eiern in die Tiefe stßrzte. Im Fall Üffnete sich jedoch der weite Umhang des Chorknaben und bremste den Fall so ab, dass der Junge den Sturz ßberlebte. Die Statue eines Chorknaben an der Marktkirche neben dem Martin-Luther-Denkmal erinnert an diese Begebenheit.cite-ref-34[21]
Patronat
Die Stadt Hannover ßbt seit 1574 das Patronat ßber die Marktkirche aus.cite-ref-35[22] Von Januar 2014 bis 2019 hatte der ehemalige Oberbßrgermeister Stefan Schostok das Amt des Patrons inne, wodurch er als Mitglied im Vorstand der Kirchengemeinde war und ßber die Besetzung der Pfarrstellen mitbestimmen konnte.cite-ref-36[23]cite-ref-37[24] Seit Februar 2020 ßbt die städtische Dezernentin Beckedorf die Funktion der Patronatsvertreterin aus.cite-ref-38[25]
PersĂśnlichkeiten
Geistliche
Das Gotteshaus wurde mit der 1536 erlassenen Kirchenordnung lutherisch. Zu den bedeutenden Geistlichen der Marktkirche gehĂśren:
⢠Konrad von Sarstedt (* um 1385; â 1440), war unter anderem Ratsschreiber von Hannover und Propst am Kloster LĂźne. Die Schenkung seiner BĂźchersammlung bildete den Grundstock der Stadtbibliothek Hannover.cite-ref-39[26]
⢠Georg Scharnikau (Scarabaeus) (1505â1558)cite-ref-40[27] war der erste evangelische Prediger in Hannover und ab 1532 in der Marktkirche.cite-ref-41[28]
⢠Rupert Erythropel (1556â1626), der Ahnherr einer der ältesten hannoverschen Gelehrtenfamilien,cite-ref-42[29] der Erythropels, war ab 1626 Pastor an der Marktkirche.cite-ref-43[30]
⢠David Meyer (1572â1640) war von 1609 bis 1640 Pastor der Kirche. Er wurde â⌠bey das Altar begrabenâ.cite-ref-david-meyer-4-2[4]
⢠Georg Erythropel (1607â1669) war von 1658 bis zu seinem Lebensende Pastor der Kirche.cite-ref-44[31]
⢠Johann Adolf Schlegel (1721â1793)cite-ref-45[32]
⢠Joachim Friedrich Lehzen (1735â1800), zweiter Pastor bis 1766, erster Pastor seit 1775, Vater der Louise Lehzen
⢠Andreas Wilhelm Hagemann (1745â1824), zweiter Pastor seit 1789, erster Pastor bis 1825
⢠Hermann Wilhelm BĂśdeker (1799â1875), zweiter Pastor seit 1825, erster Pastor seit 1839
LandesbischĂśfe der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers (Predigtkirche des Landesbischof)
Die Marktkirche ist seit 1925 Predigtkirche der LandesbischĂśfe der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
⢠1925â1947: August Marahrens
⢠1947â1971: Johannes Lilje
⢠1971â1988: Eduard Lohse
⢠1988â1999: Horst Hirschler
⢠1999â2010: Margot KäĂmann
⢠2010â2011: Hans-Hermann Jantzen (Bischofsvikar)
⢠seit 26. März 2011: Ralf Meistercite-ref-46[33]
Stadtsuperintendenten Hannovers (Inhaber der 1. Pfarrstelle)
Der Stadtsuperintendent des Kirchenkreis Hannover (bis Juni 2024: Stadtkirchenverband Hannover) ist Inhaber der ersten Pfarrstelle.
⢠1930â1933: Karl Stalmann
⢠1939â1944: Fritz Trautmann
⢠1946â1948: Gerhard Kunzecite-ref-47[34]
⢠1963â1979: Rufus FlĂźgge
⢠1980â1998: Hans Werner Dannowski
⢠1998â2008: Wolfgang Puschmann
⢠2010â2019: Hans-Martin Heinemanncite-ref-50[37]
⢠Seit 2020: Rainer Mßller-Brandescite-ref-51[38]
In der und um die Kirche Beigesetzte
⢠Theodor Block (1578â1647), FĂźrstlich Braunschweig-LĂźneburgischer Rat, Kreis- und Grenzsekretärcite-ref-52[39]
⢠Conrad BĂźnting, Stadtsyndikus (â 1615)cite-ref-53[40]
⢠Der Rechtswissenschaftler, Hofrat und braunschweig-lĂźneburgische Gesandte Johann BĂźnting (1625â1693) wurde im âBĂźntingischen Erbbegräbnisâ beigesetzt.cite-ref-54[41]
⢠Johann Overlach; der Kaufmann, Ratsverwandte, Stadtkämmerer, Stadthauptmann, Senior,cite-ref-ising-55-0[42] Namensgeber des Overlach'schen Hausescite-ref-56[43] und Zeitgenosse von Leibnizcite-ref-57[44] wurde 1690 in sein Erbbegräbnis in der Kirche beigesetzt.cite-ref-ising-55-1[42]
Publikationen (Auswahl)
In der Reihe Marktkirche erschienen:
⢠Insa Becker-Wook, Theodor Bohlen, Oda-Gebbine Holze-Stäblein, Joachim Stever (Red.): Marktkirche 1998. Ein RĂźckblick zur Verabschiedung von Stadtsuperintendent Hans Werner Dannowski. Hrsg.: Ev.-luth. Marktkirchengemeinde und Ev.-luth. Stadtkirchenverband Hannover, Hannover: Referat fĂźr Ăffentlichkeitsarbeit im Ev.-luth. Stadtkirchenverband Hannover, 1998
Literatur
⢠Arnold NĂśldeke: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover. 1: Regierungsbezirk Hannover. Heft 2: Stadt Hannover. Teil 1: Denkmäler des âaltenâ Stadtgebietes Hannover. Hannover 1932, S. 76â114 (die Marktkirche vor der ZerstĂśrung 1943).
⢠Wulf Schadendorf: Die Marktkirche zu Hannover (Kleine Kunstfßhrer fßr Niedersachsen, Heft 7). GÜttingen 1954.
⢠Die Marktkirche zu Hannover (bebilderte Broschßre ca. DIN A5, 36 Seiten), hrsg. vom Kirchenvorstand der Marktkirchengemeinde Hannover, Hannover: 1964
⢠Hans Otte: Von den KirchstĂźhlen der Marktkirche. In: Geschichten um Hannovers Kirchen. Studien, Bilder, Dokumente. [Hrsg.:] Hans Werner Dannowski und Waldemar R. RĂśhrbein. Hannover: Lutherhaus-Verlag 1983, S. 152â153; ISBN 3-87502-145-2.
⢠Johann Josef BĂśker: Die Marktkirche in Hannover: Zur zeitlichen Stellung der gotischen Backsteinhalle. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte XXV (1986), S. 33â46.
⢠Marktkirche in Hannover. In: Dieter Oesterlen: Bauten und Texte 1946â1991. TĂźbingen: Wasmuth 1992, S. 12â19; ISBN 3-8030-0153-6 (Der Architekt Dieter Oesterlen war verantwortlich fĂźr den Wiederaufbau der Marktkirche nach 1945).
⢠Ulfrid MĂźller: Marktkirche Hannover. Die Marktkirche St. Georgii et Jacobi in Hannover (GroĂe Baudenkmäler, Heft 351). 6., neu bearbeitete Auflage [1. Aufl. 1983.], MĂźnchen: Deutscher Kunstverlag 2003.
⢠Franz Rudolf Zankl: Inneres der Marktkirche nach der Restaurierung durch Droste. Gouache um 1865. In: Hannover Archiv, Blatt K 26
⢠Helmut Knocke, Hugo Thielen: Hannover. Kunst- und Kultur-Lexikon. Handbuch und StadtfĂźhrer. 3., rev. Aufl. Hannover: Schäfer 1995, S. 112â116; ISBN 3-88746-313-7.
⢠Alexandra Druzynski von Boetticher: Die hannoversche Marktkirche und ihr Turm. Gßtersloh: Verlag fßr Regionalgeschichte 2004. (Hannoversche Schriften zur Regional- und Lokalgeschichte. 18); ISBN 3-89534-558-X.
⢠Wolfgang Puschmann: Marktkirche St. Georgii et Jacobi. In: Hannovers Kirchen. 140 Kirchen in Stadt und Umland. Hrsg. von Wolfgang Puschmann. Hermannsburg: Ludwig-Harms-Haus 2005, S. 12â15; ISBN 3-937301-35-6.
⢠Martin-G. Kunze: Marktkirche â Aegidienkirche â Kreuzkirche â Nikolaikapelle. Merkmale mittelalterlicher hannoverscher Stadtgeschichte. In: Kirchen, KlĂśster, Kapellen in der Region Hannover. Sascha Aust (u. a.). Fotografien von Thomas Langreder. Hannover: Lutherisches Verlagshaus 2005, S. 13â22; ISBN 3-7859-0924-1.
⢠Brage Bei der Wieden: Ăber Pentagramme und andere Sterne. Zur Ikonographie des Marktkirchenturms. In: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge 59 (2005), S. 115â133
⢠Kirchenvorstand der ev.-luth. Marktkirche (Hrsg.): Orgelbuch Marktkirche. Die Geschichte einer Orgellandschaft. 2009.
⢠Gerd WeiĂ, Marianne Zehnpfennig: Marktkirche. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 1, Bd. 10.1, hrsg. von Hans-Herbert MĂśller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt â VerĂśffentlichungen des Instituts fĂźr Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1983, ISBN 3-528-06203-7, S. 52ff.; sowie Mitte im Addendum zu Band 10.2, Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege) / Stand: 1. Juli 1985 / Stadt Hannover, S. 3ff.
⢠Waldemar R. RĂśhrbein, Karl-Heinz Grotjahn: Marktkirche St. Georgii et Jacobi. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. RĂśhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. SchlĂźtersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 426â427.
⢠Bernward Kalbhenn: Hannover, Marktkirche St. Georgii et St. Jacobi (= Kleine Kunstfßhrer Nr. 2860), Regensburg: Schnell + Steiner, 2016, ISBN 978-3-7954-7050-0
⢠Der mittelalterliche Altar der Marktkirche. Bilder, Gedanken und Betrachtungen, hrsg. im Auftrag des Kirchenvorstandes der Ev.-luth. Kirchengemeinde SS. Jacobi et Georgi aus Anlaà der 750-Jahrfeier der Marktkirchengemeinde, Hannover 1988
⢠Klaus-Eberhard Sander: Der Altar der Marktkirche St. Georgii et Jacobi zu Hannover, Broschßre (28 Seiten) mit Fotos von Reinhard Gottschalk, Hrsg. Kirchenvorstand der Marktkirchengemeinde, Anneliese Nottbrock und Hanna Kreisel-Liebermann, [o. O., o. D., Hannover, 2017?].
⢠Ulrike Volkhardt (Hrsg.): Die Marktkirche Hannover. St. Georgii et Jacobi im Spiegel der Zeiten, Erstausgabe, 1. Auflage, Lukas Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-86732-376-5 und ISBN 3-86732-376-3 (Inhaltsverzeichnis).
⢠Marc Blessing, Wolfgang Ewig, Sylvia Hartje, Sandra Jankowski, Swantje KÜhnecke, Henrik Wilde (Red.), Henrik Wilde (Text): Steine im Wandel. ZerstÜrung und Wiederaufbau der Marktkirche Hannover. Jubiläumsschrift anlässlich des 70. Jahrestages der Einweihung der wiederaufgebauten Kirche, mit Grafiken von Sebastian Peetz, hrsg. von der Marktkirche Hannover, Hannover 2022, ISBN 978-3-00-072781-8.
Weblinks
Commons
: Marktkirche Hannover
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Internetauftritt der Marktkirchengemeinde
⢠@1@2Vorlage:Toter Link/www.hannover.deInformationen der Stadt Hannover zur Marktkirche (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2024. Suche in Webarchiven)
⢠Marktkirche Hannover als 3D-Modell im 3D Warehouse von SketchUp
⢠Virtuelle Präsentation der Glasmalereien in der Marktkirche im Open-Access-Forschungsmodul Glasmalereien im Kontext
⢠Literatur von und ßber Marktkirche im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Belege
cite-note-11. â Arnold NĂśldeke: Denkmäler des âaltenâ Stadtgebietes Hannover. (Eingemeindungsstand bis 1. Januar 1870), in ders.: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, hrsg. vom Provinzialausschuss und Landesdirektorium der Provinz Hannover, 1. Teil: Regierungsbezirk Hannover, Heft 1 und 2 (Heft 19 und 20 des Gesamtwerkes), Stadt Hannover, Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Theodor Schulzes Buchhandlung, Hannover, 1932, S. 79; Text-Digitalisat im Internet Archive und durch Kooperation mit der University of Toronto.
cite-note-22. â Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Niedersachsen â Bremen, (Deutscher Kunstverlag: MĂźnchen) 1992, S. 608â610.
cite-note-33. â Waldemar R. RĂśhrbein, Karl-Heinz Grotjahn: Marktkirche S. Georgii et Jacobi. In: Stadtlexikon Hannover. S. 426â427.
cite-note-david-meyer-44. â Dirk BĂśttcher: Meyer, (2) David (auch Meier). In: Dirk BĂśttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. RĂśhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. SchlĂźtersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 252.
cite-note-55. â Reformationsfenster auf marktkirche-hannover.de, abgerufen am 3. Dezember 2021.
cite-note-66. â Hannoveraner Marktkirche bekommt das âReformationsfensterâ. Webseite des OLG Celle, 30. November 2021.
cite-note-77. â Kirchenfenster wird nach Rechtsstreit nun doch eingebaut. Der Spiegel vom 30. November 2021.
cite-note-88. â Einbau-Stopp von Kirchenfenster: KĂźnstler kritisiert Gemeinde, ndr.de, 5. März 2022.
cite-note-99. â Marktkirche Hannover: Umstrittenes LĂźpertz-Fenster eingeweiht, ndr.de vom 31. Oktober 2023.
cite-note-1010. â Kirchenvorstand (Hrsg.): Orgelbuch Marktkirche Hannover â Die Geschichte einer Orgellandschaft. 2009, S. 60/62.
cite-note-1111. â AusfĂźhrliche Informationen zur Geschichte und Reorganisation der Orgel.
cite-note-2412. â Zur Chororgel
cite-note-2613. â Informationen zur Italienischen Orgel
cite-note-2916. â Sabine Wehking: DI 36, Nr. 361 auf der Seite inschriften.net, zuletzt abgerufen am 4. Dezember 2013.
cite-note-3017. â KĂźrschner, Christiane: Symbole am Turm der Marktkirche (Memento vom 21. Dezember 2015 im Internet Archive)
cite-note-3118. â Thomas Gädeke: Der Bildhauer JĂźrgen Weber. Werke im sakralen Raum. In: Markus Jager, Christina Krafczyk (Hrsg.): Sakrale Architektur in Niedersachsen nach 1945. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2025, ISBN 978-3-7319-1497-6, S. 258â267, hier S. 264 ff.
cite-note-3219. â Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 30. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.inschriften.net
cite-note-3320. â http://www.inschriften.net/zeige/suchergebnis/treffer/set/0/nr/di036-0114.html#content
cite-note-3421. â ReisefĂźhrer Hannover zur Marktkirche
cite-note-3522. â Johann Karl FĂźrchtegott Schlegel: Kirchen- und Reformationsgeschichte von Norddeutschland und den Hannoverschen Staaten. Bd. 2. Helwing, Hannover 1829, S. 75. s. auch Patronatstag auf Landeskirche-Hannovers.de, Abruf am 23. April 2020
cite-note-3623. â http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/pressemitteilungen/landeskirche/2012/10/2012_10_10_2
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cite-note-3825. â Bericht in der Neuen Presse vom 15. Februar 2020, Abruf am 23. April 2020
cite-note-3926. â Hugo Thielen: Sarstedt, Konrad (auch Cord) von. In: Stadtlexikon Hannover, S. 535.
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cite-note-4229. â Dirk BĂśttcher: Erythropel. In: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 112 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4330. â Johann Anton Strubberg: M. Rupertus Erythropilus. In: Ders.: Kurtze Nachricht Von denen Evangelischen Predigern, So seit der Reformation Lutheri auf der Alten Stadt Hanover gestanden. Teil von: David Meier: Kurtzgefaste Nachricht von der Christlichen Reformation In Kirchen und Schulen Der Alten-Stadt Hanover. FĂśrster, Hannover 1731, S. 120â128.
cite-note-4431. â Johann Anton Strubberg: M. Georgius Erythropilus. In: Ders.: Kurtze Nachricht Von denen Evangelischen Predigern, So seit der Reformation Lutheri auf der Alten Stadt Hanover gestanden. Teil von: David Meier: Kurtzgefaste Nachricht von der Christlichen Reformation In Kirchen und Schulen Der Alten-Stadt Hanover. Wie solche Den 14. Tag Sept. 1533. daselbst ⌠zu Stande kommen âŚ. Und mit einer Vorrede Vorstellend einen kleinen AbriĂ der hiesigen Schul-Historie. FĂśrster, Hannover 1731, S. 151â161 (mit Bibliographie und dem Testimonium, das er bei seinem Weggang vom Kloster Harsefeld erhielt).
cite-note-4532. â C. F. Gellerts Briefwechsel: 1764â1766 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-4633. â http://www.evlka.de/content.php?contentTypeID=4&id=14964 Offizielle Pressemitteilung der Landeskirche zur Wahl
cite-note-4734. â LkAH H 8 - Arcinsys Detailseite. Abgerufen am 21. Dezember 2019.
cite-note-4835. â Stadtchronik Hannover 1. Teil: 18 000 v. Chr. bis 1988
cite-note-4936. â https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/list.action?nodeid=g281613&page=1
cite-note-5037. â Thorsten Fuchs: Stadtsuperintendent / Heinemann ist neuer Kirchenchef von Hannover (Memento des Originals vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haz.de in der online-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 10. März 2010, zuletzt abgerufen am 18. Oktober 2013.
cite-note-5138. â o. V.: Wahl des Stadtsuperintendenten in Hannover / Diakoniepastor Rainer MĂźller-Brandes und Pastor Sven Waske kandidieren auf der Seite vom Kirchenkreis Burgdorf
cite-note-5239. â Nikolaus Baring: Geistliche Artzney wider den Todt/ Das ist: Christliche Leichpredigt/ Bey ... LeichbegängnĂźs DeĂ ... Herrn Theodori Blocks/ FĂźrstl. Braunschw. und LĂźneb. ... Rahts/ auch CraiĂ- und Grentz-Secretarii: Welcher am 19. Octobris dieses jetztlauffenden Jars ... entschlaffen/ und nachgehends dessen CĂśrper am 2. Novembr. in der HauptKirchen allhie/ in sein Ruhkämmerlein beygesetzet worden / Gethan durch Nicolaum Baringium, der H. Schrifft Licentiatum und bey gedachter Kirch Pastorem, Hannover: Druck bei Johann Friedrich Glaser, 1647; Digitalisat Ăźber die Staats- und Universitätsbibliothek GĂśttingen (SUB)
cite-note-5340. â Otto JĂźrgens: Hannoversche Chronik ( = VerĂśffentlichungen zur niedersächsischen Geschichte, Band 6), im Auftrage des Vereins fĂźr Geschichte der Stadt Hannover hrsg. von O. JĂźrgens, Hannover: Verlag von Ernst Geibel, 1907; Digitalisat Ăźber die Universität Rostock
cite-note-5441. â Conrad Christoph Heinemann: Die geistliche Kindschafft Der theuren SĂśhne und trauten Kinder Gottes/ Und das ZeugniĂ Welches der H. Geist deĂfals ihrem Geiste gibt: AuĂ dem Haupt-Spruche Rom. IIX. 16. 17. 18. Bey ... Leich-BegängniĂ Des ... Herrn Johann BĂźnting/ Vornehmen ICti, und FĂźrstl. Braunschw. LĂźneb. Hochverdienten Hoff-Rahts/ Welcher am 3. Novembr. des 1693. Jahrs ... entschlaffen/ und darauff den 21. besagten Monats in der Kirchen S. Jacobi und Georgij allhier zu Hannover in das BĂźntingische Erb-Begräbnisse beygesetzet worden/ Zu betrachten fĂźrgestellet In der dazumal gehaltenen ... Leich-Predigt ..., darin: Der zwar unverhoffte Doch Seegens-volle Tod / Welchen ... beehren sollen Friedrich Wilhelm Kotzebue, Honnover/ gedruckt bey Joh. Pet. Grimmen/ Buchdr. daselbst, (1693); Volltext der Staatsbibliothek Berlin
cite-note-ising-5542. â Georg Hilmar Ising, Joh. Rodigerus Weselovius, Daniel Barthold Weselau, Nicolaus FĂśrster, Johann Overlach, Johann Christoph Klein, Christoph Weselau, N. G. Freund: GlĂźckseligkeit/ der fruezeitig verstorbenen Gerechten: AuĂ dem 1. und 2. Versicul des 57. Capitels Esaiae Bey ... Beerdigung Des ... Hn. Johann Overlach Senioris, Wohlmeritirten Camerarii und Stadt-Hauptmans der lĂśblichen Stadt Hannover/ AlĂ derselbe am 8. Maii/ Anno 1690 ... entschlaffen/ Und Am 22. desselben Monahts in sein Erb-Begräbnis zu SS. Jac. und Georgii bey gesetzet wurde, Rinteln: gedruckt Godfried Caspar Wächter, 1690; Digitalisat der Staatsbibliothek zu Berlin - PreuĂischer Kulturbesitz
cite-note-5643. â Helmut Knocke, Hugo Thielen: LavesstraĂe 82, in Dirk BĂśttcher, Klaus Mlynek (Hrsg.): Hannover. Kunst- und Kultur-Lexikon (HKuKL), Neuausgabe, 4., aktualisierte und erweiterte Auflage, Springe: zu Klampen, 2007, ISBN 978-3-934920-53-8, S. 165â166
cite-note-5744. â Angaben in der Personen- und Korrespondenz-Datenbank der Leibniz-Edition
52.3716666666679.735coordinatesKoordinaten: 52° 22Ⲡ18ⳠN, 9° 44Ⲡ6ⳠO